Die it-sa in Nürnberg zählt zu den zentralen Terminen für Unternehmen aus der IT-Sicherheit. Wer dort ausstellt, trifft ein fachkundiges Publikum, das gezielt nach Lösungen sucht und Anbieter direkt vergleicht. Ein überzeugender Auftritt entscheidet mit darüber, ob aus einem kurzen Gespräch am Stand ein belastbarer Kontakt wird. Der Standbau spielt dabei eine größere Rolle, als viele zunächst annehmen, denn er muss Beratung, Vertraulichkeit und Technik auf einer Standfläche zusammenbringen.

Dieser Ratgeber ordnet ein, worauf es bei einem Messestand it-sa ankommt. Er beschreibt das Messegelände Nürnberg mit seinen Rahmenbedingungen, geht auf die besonderen Anforderungen von IT-Security-Ausstellern ein, erklärt die wichtigsten technischen Richtlinien und Fristen und zeigt, wie sich Standgröße und Standform sinnvoll wählen lassen. Der Text bleibt bewusst sachlich und nennt technische Werte nur mit Quelle, weil verbindlich immer die Unterlagen des Veranstalters gelten.

Die it-sa: Europas große Fachmesse für IT-Sicherheit

Die it-sa Expo&Congress findet jährlich in Nürnberg statt und versteht sich als Fachmesse rund um die Informationssicherheit. Das Themenspektrum reicht nach Angaben des Veranstalters von A wie APT-Schutz bis Z wie Zertifizierung und deckt damit Bereiche wie Cloud Security, Netzwerksicherheit, Datenschutz und Managed Security Services ab. Begleitet wird die Ausstellung von einem Fachkongress, der Vorträge und Diskussionsrunden zu aktuellen Sicherheitsfragen bündelt. Die NürnbergMesse bezeichnet die Veranstaltung als europaweit größte Fachmesse für IT-Sicherheitslösungen (Quelle: itsa365.de).

Zur Zielgruppe gehören IT-Sicherheitsverantwortliche, Administratoren, Datenschutzbeauftragte und Entscheider aus Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen. Für Aussteller bedeutet das ein Publikum mit hohem Fachwissen und konkretem Beschaffungsinteresse. Der Veranstalter plant die Ausgabe 2026 für Ende Oktober. Den verbindlichen Termin sowie die Öffnungszeiten veröffentlicht die NürnbergMesse auf ihren offiziellen Kanälen, weshalb Sie das genaue Datum vor der Planung dort prüfen sollten.

Das Messegelände Nürnberg im Überblick

Das Messezentrum Nürnberg verfügt nach Angaben der NürnbergMesse über 16 Ausstellungshallen mit insgesamt rund 180.000 Quadratmetern Brutto-Ausstellungsfläche, dazu kommen bis zu 50.000 Quadratmeter im Freigelände. Sechs Eingangsbereiche und etwa 13.500 Parkplätze verteilen die Besucherströme (Quelle: die NürnbergMesse). Die it-sa belegt davon nur einen Teil, in den vergangenen Ausgaben mehrere zusammenhängende Hallen.

Die Anreise ist gut erschlossen. Das Gelände liegt an den Autobahnen A3, A6, A9 und A73. Die U-Bahn-Linie U1 hält mit einer eigenen Station direkt am Messezentrum und verbindet es in wenigen Minuten mit dem Nürnberger Hauptbahnhof. Der Flughafen Nürnberg liegt rund zwölf Kilometer entfernt und ist ebenfalls per U-Bahn angebunden. Diese Lage ist auch für die Standlogistik relevant, weil Anlieferung und Abtransport über feste Zufahrten und Zeitfenster geregelt werden.

Zu den baulichen Rahmenwerten gehören die lichten Hallenhöhen und die zulässigen Bodenlasten. Diese Werte unterscheiden sich je nach Halle und werden im Merkblatt „Technische Daten Hallen“ der NürnbergMesse dokumentiert. Verbindlich sind stets die aktuellen Technischen Richtlinien der NürnbergMesse in der Fassung für das jeweilige Messejahr. Prüfen Sie diese Unterlagen früh, weil sie Abhängungen, Aufbauhöhen und die Verankerung im Hallenboden bestimmen.

Standanforderungen für den Messestand it-sa

Ein IT-Security-Stand lebt von der Möglichkeit, Software und Lösungen live zu zeigen. Demo-Stationen brauchen eine stabile und ausreichend dimensionierte Datenanbindung, die Sie rechtzeitig beim Veranstalter oder über den Standbau organisieren sollten. Ebenso wichtig ist die Stromversorgung, weil Bildschirme, Serverdemos und Beleuchtung zusammen eine spürbare Last erzeugen. Wer sensible Themen bespricht, benötigt außerdem Zonen, in denen Gespräche nicht mitgehört werden.

Folgende Elemente sind für einen IT-Security-Stand häufig entscheidend:

  • Demo-Stationen mit ausreichender Netzwerk- und WLAN-Kapazität für Live-Vorführungen
  • Eine geplante Stromverteilung mit Reserven für Monitore, Rechner und Technik
  • Abgeschirmte Beratungszonen oder geschlossene Besprechungsräume für vertrauliche Gespräche
  • Sichere Verstauung von Hardware und Unterlagen außerhalb der Öffnungszeiten
  • Eine klare Trennung von offener Ansprache und diskreter, ruhiger Beratung

Diskretion ist bei Sicherheitsthemen kein Beiwerk, sondern Teil der Glaubwürdigkeit. Ein durchdachter Grundriss trennt den offenen Empfang von geschützten Bereichen, in denen Sie Referenzen, Architekturen oder konkrete Angebote besprechen können, ohne dass Mitbewerber oder unbeteiligte Besucher zuhören.

Vortrags- und Meetingzonen

Viele Aussteller nutzen ein kleines Forum oder eine Bühne am Stand, um in kurzen Slots Lösungen vorzustellen. Solche Zonen ziehen Publikum an und geben Ihrem Team einen festen Rahmen, um wiederkehrende Fragen gebündelt zu beantworten. Wichtig ist, dass Vorführflächen und Beratungsplätze sich nicht gegenseitig stören, weder akustisch noch im Besucherfluss.

Eine durchdachte Besucherführung leitet Interessierte vom ersten Blickfang über die Demo bis zum Gespräch. Planen Sie ausreichend Sitzgelegenheiten und, wenn möglich, ein einfaches Terminmanagement, damit vereinbarte Gespräche nicht in der Menge untergehen. Gerade auf einer stark frequentierten Fachmesse zahlt sich eine klare Struktur aus, weil sie Ihrem Team hilft, in kurzer Zeit viele Kontakte sinnvoll zu betreuen.

Technische Richtlinien und Fristen

Für jeden Standbau gelten die Technischen Richtlinien der NürnbergMesse. Sie regeln unter anderem die zulässigen Bauhöhen, die Sichtblenden zu Nachbarständen, die Rettungswege und die Brandschutzanforderungen. Standbaumaterialien müssen in der Regel mindestens der Brandschutzklasse B1 entsprechen, gelten also als schwer entflammbar. Für Sonderkonstruktionen und Aufbauten, etwa Abhängungen oder mehrgeschossige Elemente, ist häufig ein Statiknachweis erforderlich.

Vor dem Aufbau steht die Standbaugenehmigung. Dafür reichen Sie bemaßte Standpläne mit Grund- und Aufriss beim Veranstalter ein, und der Aufbau darf erst nach der Freigabe beginnen. Die genauen Fristen und Formvorgaben legt die NürnbergMesse fest, weshalb Sie diese früh in Ihrer Zeitplanung berücksichtigen sollten. Ein realistischer Vorlauf von mehreren Monaten für Planung, Genehmigung und Produktion ist sinnvoll, damit am Ende genug Zeit für Abstimmungen bleibt. Verbindlich sind immer die aktuellen Technischen Richtlinien in der Fassung für das jeweilige Jahr.

Messebauer für die it-sa

Ein Full-Service-Messebauer begleitet Ihren Auftritt von der ersten Idee bis zum Abbau. Dazu gehören Beratung und Konzept, Design und dreidimensionale Visualisierung, die Produktion in der eigenen Werkstatt sowie Montage, Logistik und die Einlagerung wiederverwendbarer Bauteile. Für die it-sa bedeutet das, dass Standbau und Technik von Anfang an zusammen gedacht werden, von der Datenanbindung über die Beleuchtung bis zu den Beratungszonen.

Die Trendsetzerei GmbH hat ihren Sitz in Offenbach am Main in der Rhein-Main-Region und ist bundesweit tätig, also auch in Nürnberg. Mit einem eigenen Fuhrpark ist die Logistik fester Bestandteil der Leistung, sodass Transport, Anlieferung und Aufbau am Messezentrum Nürnberg von einem Team koordiniert werden. Wir sitzen nicht vor Ort in Nürnberg, planen die Wege dorthin aber von Beginn an ein. Einen Überblick über die einzelnen Phasen finden Sie unter Messebau-Leistungen.

Standgröße und Standform wählen

Die passende Standform hängt von Ihrer Fläche und von der Lage in der Halle ab. Ein Reihenstand ist nur zur Gangseite offen und eignet sich für kompakte Auftritte. Ein Eckstand liegt an zwei offenen Seiten und bietet mehr Sichtbarkeit. Ein Kopfstand ist zu drei Seiten offen, ein Inselstand steht frei und ist von allen Seiten zugänglich. Mit der Offenheit steigen die gestalterischen Möglichkeiten, aber auch die Anforderungen an eine klare Zonierung.

Gerade bei IT-Security-Themen lohnt sich der Blick auf die innere Aufteilung. Offene Zonen für den ersten Kontakt, Demo-Flächen und geschützte Besprechungsbereiche sollten sich sinnvoll ergänzen. Welche Standtypen es gibt und wie sie sich unterscheiden, erläutern wir ausführlich auf der Seite zu den Messestand-Typen. So lässt sich früh entscheiden, welche Form zu Ihren Zielen und Ihrem Budget passt.

Fazit

Ein gelungener Auftritt auf der it-sa verbindet fachliche Substanz mit einem Stand, der Beratung, Technik und Diskretion zusammenbringt. Wer das Messegelände Nürnberg, die technischen Richtlinien und die Fristen früh berücksichtigt, gewinnt Spielraum für die eigentliche Aufgabe, nämlich das Publikum zu überzeugen. Die genannten Werte und Termine sollten Sie stets an den offiziellen Unterlagen der NürnbergMesse prüfen, weil dort die verbindlichen Angaben stehen.

Wenn Sie Ihren Messestand für die it-sa planen und dabei Unterstützung von der Konzeption bis zum Abbau suchen, begleiten wir Sie gern. Sie erreichen die Trendsetzerei GmbH telefonisch unter 069 201 65 001 und per E-Mail an info@dietrendsetzerei.de. Weitere Wege zur Kontaktaufnahme finden Sie auf unserer Kontaktseite.